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Berichte

Probenwoche- Eindrücke, 1.4.2010

Christin:

Mir hat Jump- Style sehr großen Spaß gemacht. Das Maschinen bauen war auch toll. Ich würde mir wünschen, dass wir solche Übungen machen, wo alle zusammen arbeiten, damit wir uns besser kennen lernen und mehr vertrauen haben. Ich finde gut, dass Antje nicht so wie alle anderen Erwachsenen denkt, sie denkt so wie wir! Ich habe sehr viel dazugelernt und ich habe viele nette Leute kennen gelernt und es hat mir alles großen Spaß gemacht


Ein Teilnehmer:

Die Probenwoche war sehr interessant, es gab viele Eindrücke und Tänze von den Teilnehmern.
Die vielen verschiedenen Persönlichkeiten und Menschen, die hier in diesem Projekt aufeinander trafen, ergaben zwar manchmal ein paar Schwierigkeiten, aber es ist am Ende dennoch sehr spannend anzusehen, dass sich aus diesen vielen verschiedenen Ideen ein Stück zusammengesetzt hat.
Sehr schön ist es, dass jeder ganz persönlich von sich etwas für diese Projekt bei gesteuert hat.
Auch ein Lob an die Projektleiter, dass sie sich so gut mit dieser Riesengruppe geschlagen haben.

 

Interview mit Christopher Lassack, 23.02.2010

Schüler der Hauptschule Innenstadt & Teilnehmer bei Dance for Nature

Was hat dir an dem Probenwochenende gefallen?

Am meisten hat mir die Body Percussion gefallen. Und das wir am zweiten Tag besser zusammen gearbeitet haben, als am ersten.

Wie hast du das empfunden, dass du an dem Wochenende die anderen Gruppen zum ersten Mal erlebt hast?

Also ich fand das eigentlich ganz cool, weil alleine in der Gruppe zu sein, ist langweilig und wenn es mehrere sind, hat man mehr Spaß. Man hat  mehrere Ansprechpartner, die man mal fragen kann, wenn man Hilfe braucht.

Und wie hast du speziell die anderen Gruppen wahrgenommen?

Einige von den anderen Gruppen kannte ich ja schon und die anderen hab ich dann kennen gelernt und wir verstehen uns eigentlich ganz gut.

Kannst du mal beschreiben, was du da gemacht hast, welche Art von Tanz?

Ich hab ja die Body Percussion gemacht. Getanzt hab ich ja nicht. Aber wir haben auch noch was mit Maschinen gemacht, in mehreren Gruppen und unsere Gruppe hat eine Mühle dargestellt.

Und was für andere Umweltthemen kamen da noch so vor? Kannst du dich daran erinnern?

Bei der Maschine gab es auf jeden Fall noch das Auto und einige Gruppen haben den Schmied dargestellt. Und dann gab es bei den Themen noch die 4 Jahreszeiten. Das fand ich toll.

Wie siehst du jetzt, nach dem Probenwochenende die nächsten 3 Monate?

Ich hoffe, dass wir alle schnellst möglich wieder zusammen kommen. Aber das klappt in der Schulzeit schlecht und das finde ich schon schade. Ich fände das toll, wenn wir auch in der Woche, wenn Schule ist, alle zusammen proben könnten.

Die Fragen stellte Jörn Glitzenhirn, Theaterpädagoge, Theater Osnabrück

 

Nachtwanderung, 9.12.09

Die Banditos und die Gruppe der Möser-Realschule machten eine Nachtwanderung in einem Wald neben dem Rubbenbruchsee. Zu Anfang machten wir eine Begrüßungsrunde. Dann sollte jeder alleine oder zu zweit einen Gegenstand aus dem Wald suchen. Um es erwähnt zu haben: es was sehr dunkel und etwas unheimlich. Mit den gesuchten Objekten haben wir eine Ertastreihe zusammengestellt. Das heißt, die eine Hälfte der Gruppe hat ihre Gegenstände nach vorne gehalten, und die andere Gruppe musste die Gegenstände ertasten. Danach sind wir eine Weile gelaufen über Stock und Stein bis Annette merkte, dass wir zu weit gelaufen sind. Also liefen wir wieder zurück. Dann folgte eine Mutprobe. Annette stellte sich ca. 200 m weit von uns entfernt. In der Mutprobe ging es darum, in der Dunkelheit bis ihr zu laufen. Einige sind zu zweit gegangen. Es war unheimlich, doch es hat auch Spaß gemacht. Leider war die Zeit so schnell vergangen, so dass wir wieder zur Bushaltestelle gegangen sind.
Wir fanden es war super spaßig und es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Zehra, Laura, Loreen

 

Natalies Tanz, November 2009

Viele haben sich gewünscht etwas zu tanzen zur neuerer Musik. Also hat sich Natalie einen Tanz ausgedacht. Als wir anfingen, fanden wir ihn sofort super. Es war super spaßig. Wir haben gemerkt, dass sie sich viel Mühe dabei gegeben hat. Es waren viele verschiedene Schritte, die zu einem Tanz zusammen geführt wurden. Wenn einer nicht weiterkam, halfen wir uns gegenseitig weiter. Es war Spaßfaktor 10. Immer wieder gerne!

Laura & Loreen

 

Der Ausflug in den Wald, 28.10.2009

Zuerst haben wir unser Begrüßungsritual gemacht, dass ist ein Geräusch und eine Bewegung wie es uns geht.
Danach haben wir Verstecken gespielt und es hat wahnsinnig Spaß gemacht!
Zunächst hat Anja uns die Aufgabe gegeben uns in Gruppen einzuteilen und die Choreographie der letzten Woche noch mal zu proben und dabei den Wald mit einzubeziehen. Nach ca. 10 Minuten hat jede Gruppe dies vorgestellt.
Dann sind wir in einen anderen Teil des Waldes gegangen und sollten uns dort vom ihm inspirieren lassen eine Bewegung vorzustellen. Wir hatten ca. 10 Minuten Zeit sich jeder etwas zu überlegen und es vorzuführen. Zum Schluss haben wir uns in einen Kreis zusammengefunden und jeder hat etwas zum heutigen Tag gesagt.

Christin Klesper


Wir sind in den Wald gegangen, dort haben wir mit unserem Begrüßungsritual angefangen. Zum Aufwärmen haben wir verstecken gespielt. Unsere erste Aufgabe war noch mal die vier Freeze Staturen zu überlegen und vorzumachen. Die Staturen waren: Laubblatt, Licht, Baum und Gehweg. Als nächstes sind wir durcheinander gelaufen und haben die Staturen nachgestellt. Als wir fertig waren, haben wir uns in unseren alten Gruppen zusammen getan und haben noch mal unsere Tänze vorgeführt. Danach sind wir zu einem anderen Ort des Waldes gegangen. Dort war die nächste Aufgabe, dass sich jeder einen Ort suchen und eine Bewegung dazu machen soll. Als wir alle unsere Bewegungen gefunden hatten, haben wir sie alle vorgemacht. Zum Schluss hat jeder erzählt, was ihm gefallen hat und was nicht. An dem Tag hat uns ein netter Kameramann begleitet. Und damit war auch dieser Tag zu Ende.

Nicole Reimann

 

Besuch im Zoo, 10.9.09
   - Angst vor dem Fremden –

Ich fand es doll die Wölfe zu beobachten und ihr Verhalten zu anderen Wölfen. Ich finde, dass die Wölfe ganz schöne Augen haben, ich war fasziniert, wie die Wölfe sich ran schleichen, wenn sie was Interessantes gesehen haben. Ich finde es cool, dass die Wölfe nur im Rudel jagen und sie bleiben immer zusammen. Dieses Rollenspiel fand ich auch gut.
Rotkäppchen tanzt mit dem Wolf:
Ein Mädchen hüpft rum und will Pilze pflücken. (Trommel leise Geräusche) Alle Wölfe werden aufmerksam auf sie und schleichen alle unterschiedlich.

Alex Dallam

 

Nackte Mühle

Mir hat unser Ausflug sehr gefallen. Die aufgaben haben Spaß gemacht und waren sehr interessant. Außerdem fand ich es schön, einfach einmal wieder im Wald zu sein. Besonders gefallen hat mir aber das Projekt Kunst aus der Natur machen und die zehn Minuten, in denen wir uns nur für uns auf die Geräusche des Waldes, bzw. der Natur konzentrieren sollten.
Bei unserem „Urlaub“ konnte ich mich schön entspannen und obwohl ich mich in unserer Gruppe wirklich sehr wohl fühle, habe ich es genossen, für eine kurze Zeit nur für mich zu sein und einfach nur den Geräuschen der Natur zu lauschen. Das Rauschen des Windes in den Bäumen, die herunterfallen  Früchte, das Rascheln des Laubes, sogar die leisen, weiter entfernten Verkehrsgeräusche wirkten auf mich beruhigend und fast wie Musik.
Die Gruppenarbeit für das Kunstprojekt war auch wirklich klasse! Wir hatten viel Spaß beim Bauern unserer „ Monsterbraut“ und ich habe mich an meine Zeit als Kind zurückerinnert gefühlt. Auch wenn es anfangs nicht so einfach war, einen geeigneten Platz und eine Idee zu finden, hat mir die Arbeit wirklich super gefallen und ich fand es interessant die Kunstwerke der anderen Gruppen anzusehen.

Nastassja Rees

 

Am Piesberg, 2.9.09

  • Eingriff des Menschen in die Natur –

Als erstes hat und Herr Zucki und ein anderer Mann, der beim Museum Industriekultur arbeitet, erklärt welche pflanzen es beim Piesberg so alles gibt und welche Steine wie z. B. Schlacke abgebaut werden. Außerdem konnte man beim Piesberg auch sehen, wie die Natur sich wieder einzelne Flächen, wo kaum mehr irgendwas angebaut wird, wiederholt. Das macht die, indem wieder einzelne Pflänzchen wachsen. Herr Zucki hat uns auch erklärt, wie die einzelnen Pflänzchen wachsen:

  1. Zuerst ist ein blanker Boden ohne Pflanzen zu sehen.
  2. Dann gibt es nur einjährige, kleine Pflanzen.
  3. Als drittes sind mehrjährige, höhere Pflanzen zu sehen.
  4. Zu vorletzt gibt es schon ein Gebüsch.
  5. Zum Schluss des Wachstumsgangs gibt es Wälder.

Danach haben wir Fossilien von über Millionen Jahre alter Pflanzen gefunden, die als Abdrücke auf Steine zu finden sind. Wir haben z.B. ein Abdruck einer Fahnenpflanze gefunden. Das war am coolsten, weil die beiden Herren uns viel Interessantes erklärt haben. Ich fand es auch toll, als wir in den Stüveschacht gegangen sind. Auch die Frösche waren echt süß. Ich fand den Tag insgesamt sehr interessant und es hat echt viel Spaß gemacht.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir in dem Stück etwas mit Pflanzen machen könnten, die sich über die Industriekultur der Menschen beschweren. Und man könnte auch einen Tanz machen, indem es darum geht, wie die Natur sich seinen Grundbesitz, also die einzelnen Flächen wiederholt.

Jacqueline Kief

 

 

 
       
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